2'600 km durchs Outback! EINFACH GIGANTISCH!!!

Juli 02, 2017 , Posted in Australien

Wo bin ich...?

 Sunset bei Rastplatz Marathon

 Townsville

 Nun hiess es "Schlussspurt". Von Mount Isa gestartet, wusste ich, dass ich nurnoch ca. 950 km vor mir hatte. Die Strecken zwischen den verschiedenen Dörfern waren inzwischen auch nurnoch ca. 120 km entfernt. Entsprechend euphorisch lief ich los. Die ersten 2 Tage machte ich jeweils über 60 km. Da ich neue Schuhe hatte, kamen die Probleme mit Blasen sowie Blutungen. Doch mit Pflaste konnten die mir nicht anhaben. Zwischen Julia Creek und Hughenden war die schönste Strecke! Ich lief der Strasse entlang, sah vor mir sowie hinter mir nur beigefarbige Wiesen! Die Strasse; gerade aus. Kurven... fehl am Platz! Immer und immer wieder sah ich risige Kuherde, die auf diesen gewaltigen Feldern ihr Leben fröhnten. Pferde, die mich begleiteten - und die Fliegen, diese Plage nahm langsam ab.

Doch war ich schon 60ig, 70ig Tage im Nirgendwo, im Outback. Und das nagte an mir. Ich lief tagelang einfach einer Strasse entlang. Nirgends Abwechslung, keine Dörfer, keine Städte, ja Menschen... ok, in den Wohnwagen an mir vorbeirasend... ja... doch sonst nur ich und die Natur. Dies war gewaltig! Und... hätte ich dies nicht gemacht... ich würde sofort auf der Stelle loslaufen. Denn diese Erfahrung möchte ich nicht missen. Trotzdem sage ich heute: "Einmal, doch nie wieder!" So kam ich nach genau 80 Tagen und mit einem Tagesdurchschnitt von 55 km in Townsville an.

Now it was called: "final sprint"! Starting from Mount Isa, I knew I had only about 950 km before me. The distances between the different villages were only abount 120 km. Euphorically, I walk off. The first 2 days I each made ouver 60 km. Since I had new shoes, the problems came with blisters as well as bleeding. But they could not bear to me with plaster. Between Julia Creek and Hughenden was the most beautiful route! I walked on the street, saw in front of me, behind me only meadows of the brown color! The street; strainght. Courves... out of place! Over and over, I saw chilly cowherds who were indulging theis lives on these vast fields. Horses, which accompanied me - and the flies, this plague took off slowly.

But I was already sixty, seventy days in nowhere, in outback. And that gnawed at me. I just walk along a street for days. Nowhere else to change, no villages, no cities, yes peoples... ok, in the caravan who drives fast the way. Yes... but only me and nature. This was tremendous! And... I would not have done this... I would immediately go on the spot. For I do not want to miss this experience. Nevertheless, I say today: "One, but never again!"