Zwangspause

Oktober 21, 2014

das erste EssenUemit

Kurz vor Erzurum plagte mich ein schmerzhaftes Stechen in der Bauchregion. Es wurde so schlimm, dass ich keinen Schritt mehr gehen konnte. Mit der Ambulanz ins Spital gebracht, liessen mich die Ärzte im Spitalbett liegen. Weder Schmerzmittel noch Betreuung wurde mir zugesichert. Grund: sie wollten zuerst Bargeld sehen! Ich wiederum brachte ihnen bei, dass ich dafür eine Versicherung habe! Ohne Erfolg! Ich sah nurnoch eine Hilfe: die Helpline von der EDA (eidg. Departement für Auswärtiges). Die Antwort war: "dann bezahen sie doch..." - ich: "wie denn.. ohne Geld...?" Doch liess er mich dem Schicksal über! Danke EDA :-(

Dies hat ein Engel namens Ümit mitbekommen. Er flog von Istanbul über 1'000 km nach Erzurum und machte im Spital Dampf! Und plötzlich ging es. Wäre Ümit nicht gewesen - ich weiss nicht, was mit mir noch passiert wäre. Dir Ümit, herzlichen Dank! Als dann meine Familie mitbekam, dass ich operiert werden muss, hielt es meine Mutter in der Ferne auch nicht mehr aus und besuchte mich vor Ort. Dir ebenfalls ein ganz dickes Dankeschön für Deine Unterstützung! Bist ein riesen Goldschatz!

Durch die OP muss ich eine längere Pause machen, welche ich aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen in der Schweiz mache. So wird es frühstens im Januar 2015 wieder weiter gehen. Und an dieser Stelle möchte ich allen ganz herzlich danke sagen, welche sich bei mir gemeldet haben um mir gute Besserung zu wünschen. Ihr gebt mir Zuversicht und den nötigen Halt! Vielen Dank Euch allen!

Bevor Erzurum I haded bad pain in abdominal region. It was so bad, that I cant more go fareaway. I was going with the ambulance in the hospital. There doctors don't looking to me. Then they would see the money first. But I say, that I have a insurence - without succsess! I've see only more one help: the helpline from the EDA (helpline from consulate of switzerland). But his answer: "...then pay but...!" I: "How? Without money?" But the EDA let me fall. Many thanks :-(

All this heard a aingle names Ümit. He take a fly from istanbul to erzurum and helped me. He goes to the doctors and makes "fire under the body"! Ümit - many thanks! I don't know what has happend without you. And as heard my family ouver the operation, comes my mother to me and helped me. For you too: many thanks für your support. You're a "pot of gold"!

Trought the operation I must make a longer break. This I make in switzerland. Earliest in the january I goes again fareaway. And on this way: For all my friends many thanks for your wishes!

 

Danke Black Sea

September 14, 2014

Cide

Nachtlager in Cide, 22.08.2014

Belyaka

Sicht auf Belyaka, 25.08.14

Liebes Schwarzes Meer

1'300 km sind wir Seite an Seite gegangen. Wie auch zuvor die Donau, warst du mir ein sicherer Rückhalt. Der Weg, den ich ging, welcher teilweise ganz extreme Laune hatte, konnte ich durch deine beruhigende Art, welche auch gleichzeitig so viel Kraft und Energie schöpft, bewältigen. Durch dein Dasein begegnete ich auch vielen, sehr vielen wunderbaren Menschen. Menschen, welche auch ihr letztes mir gegeben haben, um mir eine Freude zu machen! Mein Weg geht nun Richtung Süden. So sollte ich Ende 2014 im Süden von Iran auf deinen Bruder, den Golf stossen. Dich behalte ich in bester Erinnerung. Für jeden Moment, für jede Sekunde, für die gemeinsame Zeit: HERZLICHEN DANK!

 

Love Black Sea

1'300 km we went side by side. As before the Donau, you wast me a safe support too. The way I went, whitch was sometimes quite etreme mood, I was able to deal with you calming nature, which simultaneously draws so much power and energy. Through your "existence", your "been here", I also met many wonderful people. People who have give me their last things to make me happy! My route goes now heating south. So I will be in the end of 2014 in sout of Iran and meet your brother, the Golf. I will keep you in your memory. For every moment, for every second, for the common time: thank you very much.

Himmel und Hölle zugleich

August 28, 2014

Heute mit 6 Fotos und etwas längerem Text, da ich viel erlebt habe.

Totay with 6 fotos and more text, then I experienced many things!

Sonnenuntergang

In Akcakoca

Cakraz

Cakraz

Holzig

 

Cide

Sicht auf Cide

rauf und runter

 

rauf und runter

Immer und immer wieder Strände & Buchten, die menschenleer waren. Strassen, die durch den dichten, dichten Wald führten, wo ich teils ganz alleine unterwegs war. Im Gebiet, wo die Bären und Wildschweine zu Hause sind. Immer wieder hörte ich Geräusche aus dem Berg-/Waldgebiet, die mich fragen liessen, was das wohl für ein Tier sein könnte. Keuchend, meinen Wagen den Berg hoch stossend, mit Stock und Schaufel bewaffnet, begegnete ich wieder einmal 5 Kühen. Ganz bedacht ging ich an ihnen vorbei, da sie meinen Wagen als Gefahr in der Angriffsstellung sahen. Bald mal merkte ich, dass ich mich zwischen Wagen und Kühen stellen muss, damit die Kühe mich als Mensch wahr nahmen. "Gel Gay icelim", und schon wieder wurde ich eingeladen. Eine Stunde später kam die Kurve - und ich sah, dass es noch weiter runter ging, weit rein ins Landesinnere. Wieder mitten im Aufstieg verfiel ich zwei/dreimal fast der Verzweiflung! "Das ist wohl der 143 Hügel!!! Der Sinn der Sache, dass es hier runter geht... damit es auf der andern Seite wieder rauf geht!!!" Total entkräftet in der Gewissheit, dass ich mitten drin stehe & das noch laaaaange so weiter gehen wird! Die Kieselsteinstrassen liessen die Steinchen durch die Schuhsohlen auf meine Fussknochen drücken - "Aua"; wieder eine Blater getroffen! Da kam der Tag, wo ich mein Etappenziel Sinop vor mir hatte. Ich wusste, nurnoch 50 Kilometer. Doch nach diesen vergangenen 800 Kilometer Berg- und Tallaufen sowie 9 Tage ohne Pause war ich total entkräftet. Die Muskulatur zuckte teils so, dass die Füsse/Beine eine andere Richtung einschlugen als ich wollte. Aber das Wissen, wem ich diese Weltumrundung widme und dass ich dies für die Prävention gegen Kindesmissbrauch mache, liess mich die Strecke, die Teils total der Horror war, überstehen. Und wenn ich auch völlig über dem Limit lief - ich möchte all dies, was ich erlebt habe, nicht missen. Ich danke für diesen Weg - und ich danke besonders all den Menschen, die ich unterwegs getroffen habe. Eure Hilfsbereitschaft und Fröhlichkeit ist unvergleichbar! Danke Türkei!

Ouver and ouver beaches and bays were deserted. Streets with thick, thick forest. And I was allone with me. In this region from the bears and wild boars, I heard ever and ever noise, where I asked me: "what's this for an animal?". Panting, I joined my babycarrier up the hill, I encounter cows. I walked verry fast past them, then the cows means, that my carrier is a risk in the attak position. "Gel Gay icelim!", and I was invisited again to a tea and bread. One hour later came the curve. And I saw that goes more up! I fell into allmost in despair. "It is the Hill 143th!!!" The pepple stone streeds left the stones through the shoe sole of my food bones press! And there was the last day bevore my milestone Sinop."Only more 50 km!" I dragged my feeds ouver the road. Totally exhausted, 800 km hills and mountains behinde me. But I know for what I do this - for the preventation of child abuse. Even though I walk ouver my limit, I didn't want missing one meter of my way! The nature, the people, the feeling - and the helpful and happiness from the turkyies peoples - I say: many thanks to you!

Schlafen in der Burg

August 05, 2014

Team

Burg

Beim Restaurant Yoros in A. Kavagi fragte ich nach, ob ich in ihrem Garten übernachten dürfe. Hinter dem Restaurant gibt es eine Burg - und so haben die Crow von Sertif Demir veranlasst, dass ich in der geschlossenen Burg schlafen durfte! Euch herzlichen Dank!

Auf meiner bisherigen Strecke durch die Türkei erlebte ich sehr viele, die mich zum Tee oder auch zum Essen einluden. Jedes dritte Auto hupt mir zu. Jedes 20ste Auto hält an und sucht das Gespräch! Unglaublich, wie die Menschen hier auf mich reagieren. Herzlichen Dank Euch allen!

In A.Kavagi I asket in a restaurant, if I can sleep in her garden. Behinde this restaurant gives a castle. The crow from Sertif Demir has organized, that I can sleep in this castle! Many thanks.

On my was in turky I experienced many people whitch gifts me a tee or give me food. Every 3th car honks, every 20th car stoped and will speak with me. Amacing how the people react to me!